
|
Sie sind hier: Patienten > Allergie > Was tun bei einer Allergie?
Was tun bei einer Allergie?Zur Behandlung Ihrer Allergie gibt es drei Möglichkeiten: Allergenkarenz, antiallergische Medikamente und spezifische Immuntherapie. Häufig wird man die verschiedenen Behandlungsmethoden kombinieren, um die Beschwerden möglichst rasch und effektiv in den Griff zu bekommen.Vermeiden von Allergenen Am besten wäre es, jeden Kontakt mit den für die Beschwerden verantwortlichen Allergenen zu meiden. Eine solche Allergenkarenz ist aber im täglichen Leben meist nur schwer machbar. Wer eine Hummerallergie hat, kann natürlich in Zukunft einfach auf den Hummer verzichten. Auch für den geliebten Kater, auf den die Tochter allergisch reagiert, findet sich vielleicht ein anderes Plätzchen. Doch damit ist es oft nicht getan, denn Katzenallergene sind beispielsweise auch in Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln weit verbreitet. Für den Pollenallergiker ist es nahezu unmöglich, dem Allergenkontakt während des Pollenflugs zu entgehen. Allerdings gibt es einige Strategien, um die Pollenbelastung wenigstens zu verringern. Für Milbenallergiker lohnt es sich, das häusliche Umfeld zu sanieren, also die Milben und ihre allergenen Ausscheidungen so weit wie möglich zu beseitigen. Generell sollte man ein milbenfeindliches Klima schaffen, besonders in Schlafräumen häufig lüften und auf Luftbefeuchter verzichten. Im Bett ist die größte Menge an Hausstaubmilben-Allergenen zu finden. Wichtigste Sofortmaßnahme für Milbenallergiker ist daher das Umhüllen von Matratze, Bettdecke und Kissen mit Spezialbezügen, den sogenannten Encasings (z. B. ALLERGOCOVER ® ).
Bei allergischen Erkrankungen kommt je nach Lokalisation, Form und Ausmaß der Beschwerden der Einsatz von Medikamenten wie Antihistaminika und/oder Kortikoiden infrage. Als akute Sofortmaßnahme können sie die lästigen Symptome von Heuschnupfen & Co. zwar kurzfristig lindern oder vielleicht auch ganz unterdrücken – allerdings nur für die Dauer der Anwendung. Danach flammen die Beschwerden mit Triefnase und tränenden Augen wieder auf.
Die spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung oder Allergieimpfung genannt, nimmt als einzige Behandlungsmethode Einfluss auf das veränderte Immunsystem, setzt also an der Ursache des allergischen Schnupfens bzw. des allergischen Asthmas an. Ziel der Behandlung ist es, eine langfristige Toleranz gegenüber den Allergenen aufzubauen und so die Symptome dauerhaft zu unterbinden. Durch regelmäßige Verabreichung der allergieauslösenden Stoffe in kleiner, langsam steigender Dosis lernt das Immunsystem, wieder normal auf das Allergen zu reagieren. Die Behandlung in Form von Spritzen, Tropfen oder Tabletten erstreckt sich in der Regel über drei Jahre. Mit der spezifischen Immuntherapie ist langfristig eine wesentliche Besserung oder sogar ein Verschwinden der allergischen Symptome möglich. Der Bedarf an Medikamenten geht zurück. Diese Therapie kann auch den natürlichen Verlauf allergischer Erkrankungen beeinflussen und das Auftreten weiterer Allergien sowie die Entwicklung eines Asthmas beim allergischen Schnupfen („Etagenwechsel“) verhindern. Die Erfolgsaussichten sind am größten, wenn der Patient nur auf wenige Allergene überempfindlich reagiert. Je früher die spezifische Immuntherapie im Krankheitsverlauf eingesetzt wird, desto größer ist die Chance, die Allergie ganz zu heilen.
|
Service Downloads
Pollenflugvorhersage
Für Milbenallergiker
|
||||||
|
Ein Unternehmen der
|
|||||||