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Lexikon der Allergene
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| Andere Bezeichnung: |
Möhre; |
| Beschreibung Herkunft: |
Die Möhre (große Form) oder Karotte (kleine Form), eine Kulturpflanze seit dem 10. Jhd., ist die fleischige Bastrübe von Daucus sativus (Hoffm.) Roehl., die aus einem kurzen Hypokotylabschnitt und der Hauptwurzel besteht. Ihre Form variiert von ca. 20 cm langen, verkehrt kegelförmigen, spitzen, über mittellange walzliche bis zu kurzen eirunden Rüben. Unter den Inhaltsstoffen ragt neben Zucker das Carotin heraus. Dabei handelt es sich überwiegend um ß-Carotin, das auch Provitamin A genannt wird, da es erst im menschlichen Körper in das Vitamin A (Retinol) gespalten wird. Ätherische Öle bedingen den charakteristischen Geschmack. |
| Zubereitung Verzehr: |
Die Rüben werden roh oder gekocht als Gemüse oder Salat verzehrt. Beliebt ist auch Karottensaft. Teilweise dienen sie auch der Carotingewinnung zur Anfärbung von Margarine oder zur Herstellung von Vitamin A. |
| Allergologie: |
Eine isolierte Karottenallergie ist ausgesprochen selten. Häufiger findet sie sich zusammen mit dem sogenannten Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürzsyndrom (siehe Beifuß, w 6) oder zusammen mit einer Birkenpollenallergie (siehe Birke, t 3).
Im Vordergrund stehen Lokalreaktionen in Mund und Rachen; systemische Reaktionen sind die Ausnahme. |
| Klinische Relevanz: |
schwer |
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| Kreuzreaktivität: |
Vorkommen häufig- Sellerie
- Birke, Hänge-
- Beifuß, gewöhnlicher
Vorkommen möglich- Melone
- Gurke
- Kopfsalat
- Mango
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