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Lexikon der Allergene

Allergen:

Hasel, gewöhnliche
Familienname:

Haselnussgewächse
wissenschaftl. Name:

Corylus avellana L.
Familienname (lat.):

Corylaceae
 
Beschreibung: Drei bis fünf Meter hoher, vom Grund auf verzweigter Strauch mit grauer, glatter Rinde; Blätter rundlich bis herzförmig, gesägt; männliche Blüten in Kätzchen; Pollenpflanze für Bienen; weibliche Blüten klein und in Knospen verborgen, nur die roten Narben herausragend; Blütezeit: XII -IV (Frühblüher); Nüsse zu mehreren zusammensitzend und von einer zerlappten Fruchthülle umgeben; Holz zäh und biegsam;
 
Vorkommen: Verbreitet und sehr häufig; zudem oft angepflanzt;
 
verwandte Arten: Corylus maxima Mill., große Haselnuss oder Lamberts-Haselnuss; sehr ähnliche aus Südosteuropa stammende oft rotblättrige Form, die als Nutz- und Zierstrauch angepflanzt wird (II - IV); Corylus colurna L., Baumhasel; aus Südosteuropa stammender Baum (Straßenbaum) mit kleineren Früchten und stark zerschlitzten Hüllen (II - IV);
 
Allergieauslöser: Pollen, 20 - 30 µm;
 
Invasionswege: Inhalativ (Dezember - Mai); Ingestiv (Frühjahrshonig);
 
Synonyme: Gewöhnliche Haselnuss;
 
Allergologie: Nach der Birke bedeutendster Verursacher von Baumpollinosen mit hoher Allergenpräsenz und hoher Allergenpotenz; hohe Kreuzallergenität zu Birke und Erle, sowie zu Buchengewächsen; weitere Angaben s. Birke;
 
Immunologie: Hauptallergen: Cor a I, MG 17 000 Cor a II, MG 14 000
 
Exposition von: Dezember
 
Exposition bis: Mai
 
Klinische Relevanz: schwer
 
Kreuzreaktivität:
    Vorkommen häufig
  • Haselnuss
  • Birke, Hänge-
    Vorkommen möglich
  • Eiche, Stiel-
  • Buche, Rot-
  • Erle, Schwarz-
  • Ulme, Berg-

   

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