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Allergenprofil
Allergen:

Knäuelgras, Wiesen-
Familienname:

Süßgräser
wissenschaftl. Name:

Dactylis glomerata L.
Familienname (lat.):

Poaceae
 
Beschreibung: Bis 100 cm hohes, graugrünes Rispengras; Ährchen am Ende der Rispenäste knäuelig gehäuft; horstbildend; mehrjährig; Blütezeit: V - VI; wertvolles und ertragreiches Futtergras; Stickstoffzeiger;
 
Vorkommen: Gemein und häufig auf Wiesen und an Wegrändern;
 
verwandte Arten: Dactylis polygama Horvatovszky (= D. aschersoniana Gr.), Waldknäuelgras; selten in Laubwäldern (V - VI);
 
Allergieauslöser: Pollen, ca. 30 µm;
 
Invasionswege: Inhalativ (Mai - Juni);
 
Synonyme: Gemeines Knäuel- oder Knaulgras;
 
Allergologie: Auf Grund seiner Häufigkeit und seiner ubiquitären Verbreitung ein Allergen mit großer klinischer Bedeutung; kreuzreaktiv zu Cynodon dactylon, Poa pratensis, Phleum pratense, Secale cereale und vielen anderen Grasarten;
 
Immunologie: Hauptallergen: Dac g I, MG 32 000; Dac g II, MG 11 000; Dac g IV, MG 27 000 - 29 000; Dac g V, MG 27 000 - 29 000;
 
Exposition von: Mai
 
Exposition bis: September
 
Klinische Relevanz: schwer
 
Kreuzreaktivität:
    Vorkommen häufig
  • Hafermehl
  • Roggenmehl
  • Ruchgras, wohlriechendes
  • Roggen
  • Melone
  • Wiesenrispengras
  • Wiesenlieschgras
  • Hundszahngras
    Vorkommen möglich
  • Hafer, Saat-
  • Wiesenschwingel
  • Schilf
  • Raygras, englisches
  • Apfel