Allergopharma ist auf die spezifische Immuntherapie (SIT) spezialisiert. Als Partner der Fachärzte bieten wir innovative Produkte für die Behandlung von IgE-vermittelten Allergien. Unser Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der subkutanen Immuntherapie (SCIT) für Pollen- und Milbenallergiker. Hierfür bieten wir eine breite Palette hochdosierter, hypoallergener Präparate an. Darüber hinaus bietet unser Portfolio eine große Auswahl an Allergenen zur Diagnostik mittels Haut- und Provokationstestung.

Als forschendes Arzneimittelunternehmen arbeiten wir außerdem mit namhaften wissenschaftlichen Experten zusammen, um wichtige Fragen in der Behandlung von Allergien zu klären. Als Teil dieses Engagements setzten wir uns dafür ein, dass eine Allergie stärker als eine systemische fortschreitende Erkrankung mit vielen verschiedenen immunologischen Mechanismen wahrgenommen wird.

Unter einer Allergie versteht man klassischerweise eine überschießende, krankmachende, spezifische immunologische Reaktion gegen körperfremde Substanzen. Bei Allergopharma glauben wir, dass Allergien ganzheitlicher betrachtet werden müssen. Wir definieren eine Allergie als eine systemische und fortschreitende Erkrankung, an der viele verschiedene immunologische Mechanismen beteiligt sind.

Abhängig von der genetischen Prädisposition und Umweltfaktoren können diese Mechanismen zu ersten Sensibilisierungen gegen ein oder mehrere Allergenmoleküle führen. Später kann es zu weiteren Sensibilisierungen gegen zusätzliche Allergenmoleküle derselben oder anderer Allergenquellen kommen. Wenn der Körper danach diesen Allergenen ausgesetzt wird, verursacht dies eine allergische Reaktion mit lokalen Entzündungsreaktionen. Mit der Zeit kann sich aus der lokalen Entzündung, die von Allergenen verursacht wird, eine chronische Entzündung und letztendlich ein chronisches Asthma entwickeln.

Mit zunehmendem Erkenntnisgewinn in der Immunologie und Immunpathologie wird der Begriff Allergie immer mehr auf die Überempfindlichkeitsreaktionen vom Typ I eingegrenzt. Ein Konsens über die Begriffsabgrenzungen besteht bisher jedoch nicht. Eine Allergie in einem etwas engeren Sinne wird als eine Krankheit definiert, die durch eine spezifische, erworbene Immunantwort gegenüber einem harmlosen, nicht pathogenen Antigen ausgelöst wird.

Die allergische Reaktion entsteht durch die Produktion spezifischer IgE-Antikörper gegen an sich unbedenkliche und meist weit verbreitete Antigene. Ein Antigen wird bei dieser Überempfindlichkeitsreaktion als Allergen bezeichnet. Zu den wichtigsten Allergenen gehören Aeroallergene wie Gräser-, Baum- oder Kräuterpollen, z.T. auch Schimmelpilze bzw. deren Sporen, die vor allem im Sommer und Herbst frei gesetzt werden. Häufig finden sich Kreuzreaktionen auf Nahrungsmittel, eine pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie oder das orale Allergiesyndrom (OAS). Zum Allergenspektrum der perennialen Allergene gehören vor allem die Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae sowie Katzenallergene. Seltener sind perenniale Reaktionen gegen andere felltragende Tiere und Schimmelpilze [1].

Ein Allergen ist damit ein nicht infektiöses Agens, das eine IgE-Antikörper-Antwort und somit eine Typ I-Überempfindlichkeitsreaktion auslöst [2]. Typ I-Reaktionen sind die klassischen Sofortreaktionen, die Sekunden bis Minuten nach dem Allergenkontakt auftreten. Sie umfassen den Symptomenkomplex der allergischen Rhinitis und Konjunktivitis, des allergischen Asthmas, der Urtikaria sowie der Nahrungsmittel- und Insektengiftallergien. Die Anaphylaxie gilt als Maximalvariante einer akuten allergischen Sofortreaktion und ist im engeren Sinn meist IgE-vermittelt [1].

QUELLEN:

[1] Ring J. Angewandte Allergologie. 3., neu bearbeitete ed. München: Urban & Vogel Medien und Medizin Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 2004.

[2] Schultze-Werninghaus G, Fuchs T, Bachert C, Wahn U. Manuale allergologicum. München - Orlando: Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle GmbH & Co. KG; 2004.

Bei der IgE-vermittelten Soforttyp-Reaktion besteht ein Ungleichgewicht zwischen den T-Helferzell-(TH-) Subpopulationen der TH1- und TH2-Zellen mit einem Überwiegen der TH2-Zellen bei gleichzeitig abgeschwächter TH1-Reaktion. Diese beiden Zelltypen sezernieren unterschiedliche Zytokine, die für den Verlauf der Antikörperproduktion und damit für die Prägung der Antikörperklasse wichtig sind: Die TH1-Zellen geben nach spezifischer Stimulation durch ein Antigen/Allergen u. a. Interferon-γ und Interleukin-2 (IL-2) ab, die die B-Zellen überwiegend zur Produktion von Antikörpern des Subtyps IgG veranlassen.

Die TH2-Zellen produzieren dagegen IL-4 und IL-13, die zu einer gesteigerten IgE-Synthese durch die B-Zellen führen. Zusätzlich sezernieren TH2-Zellen auch IL-5, das stimulierend auf Eosinophile wirkt. Weiterhin, so die Ergebnisse neuerer Untersuchungen, liegt beim Allergiker auch ein relativer Mangel an T- Regulatorzellen (T-regs) und an den von ihnen gebildeten Zytokinen wie TGF-β und IL-10 vor. Dadurch wird eine immunmodulatorische Toleranzinduktion gegenüber dem Allergen möglicherweise unterdrückt. IL-10 induziert u. a. die Synthese von IgG4, TGF-β die Synthese von IgA. Die vermehrte Bildung von IgG4 z. B. unter der hochdosierten spezifischen Immuntherapie (SIT) wird heute als ein immunologischer Marker für die Toleranzinduktion gegenüber dem Allergen durch die Therapie diskutiert [1].


Der Pathomechanismus der Typ I-Reaktionen wird im Folgenden schematisch verkürzt dargestellt:

QUELLEN:
[1] Akdis CA, Akdis M. Mechanisms of allergen-specific immunotherapy. J Allergy Clin Immunol 2011;127:18-27.


Allergische Rhinitis

Leitsymptome einer allergischen Rhinitis sind Niesreiz, Juckreiz, Nasensekretion und behinderte Nasenatmung. In Abhängigkeit vom Auftreten der Symptome und damit in Abhängigkeit vom auslösenden Allergen werden die saisonale allergische Rhinitis (Pollinose, Heuschnupfen) und die perenniale allergische Rhinitis unterschieden. In der neueren Literatur wird alternativ auch von intermittierender allergischer Rhinitis (Symptome seltener als 4 Tage/Woche oder in weniger als 4 aufeinanderfolgenden Wochen) und persistierender allergischer Rhinitis (> 4 Tage/Woche und > 4 aufeinanderfolgende Wochen) gesprochen [1].

Bei der saisonalen allergischen Rhinitis sind die Symptome auf die Zeiten des Pollenfluges beschränkt, können sich aber bei polysensibilisierten Patienten auch über einen längeren Zeitraum im Frühjahr und/oder Sommer hinziehen. Insbesondere bei der saisonalen Form kommen noch Reaktionen am Auge hinzu (Konjunktivitis). Bei der perennialen Rhinitis dominiert die behinderte Nasenatmung [2].

Begleitet wird die allergische Rhinitis von Allgemeinsymptomen wie Schlafstörungen oder Konzentrationsstörungen und vor allem bei Kindern evtl. von einer erhöhten Infektneigung der oberen und unteren Atemwege. Die Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt. Auch erhöht eine allergische Rhinitis durch die chronische Entzündungsreaktion das Asthmarisiko deutlich. Eine allergische Rhinitis ist deshalb keine Bagatellerkrankung [1].

Allergische Konjunktivitis

Die Konjunktivitis kommt meist in Verbindung mit einer allergischen Rhinitis vor. Ausgelöst wird sie durch überwiegend im Lidbereich und in der Bindehaut lokalisierte Mastzellen, deren Aktivierung die Symptome Juckreiz, Brennen, Rötung und vermehrte Tränensekretion auslöst. Die Augensymptome sind häufige Vorboten einer allergischen Sofortreaktion der Atemwege. Bei Fortbestehen der Allergeneinwirkung oder besonders starker Allergenbelastung kann es zur Chemosis (Schwellung der Bulbusbindehaut) eventuell unter Mitbeteiligung der Kornea kommen [2;3].

Allergisches Asthma bronchiale

Leitsymptom des Asthma bronchiale ist die plötzlich einsetzende Atemnot (Dyspnoe) mit exspiratorischem Stridor und quälendem Hustenreiz [3]. Der Anfall beginnt oft mit Engegefühl und trockenem Husten. Auskultatorisch sind die charakteristischen Rasselgeräusche, Giemen und Brummen zu hören. Das oft in großer Menge und mit Mühe expektorierte Sputum ist meist zäh. In der Lungenfunktionsprüfung zeigt sich eine obstruktive Ventilationsstörung mit erhöhtem Atemwegswiderstand und einer Senkung der Einsekundenkapazität (FEV1). Unabhängig von der Ursache bzw. dem Pathomechanismus zeichnet sich das Asthma bronchiale durch eine verstärkte Reaktivität der Luftwege (bronchiale Hyperreagibilität) auf verschiedene Reize aus: Viele Patienten mit Asthma bronchiale berichten über eine gesteigerte Empfindlichkeit der Atemwege gegenüber unspezifischen Reizen wie Nebel, Rauch, Abgasen oder scharfen Gerüchen. Asthma bronchiale wird heute als chronisch entzündliche Atemwegserkrankung auf der Basis einer bronchialen Hyperreaktivität definiert. Die Pathophysiologie ist sehr komplex, wobei prinzipiell zwischen (extrinsischem) allergischem Asthma bronchiale („extrinsic“ = exogen ausgelöstem Asthma) und intrinsischem Asthma bronchiale („postinfektiösem“ Asthma) unterschieden wird.

Das allergische Asthma bronchiale ist eher eine Erkrankung der ersten Lebenshälfte und manifestiert sich meist vor dem 30. Lebensjahr.

Die häufigsten Auslöser sind Aeroallergene wie Pollen und Hausstaubmilben, daneben Tierepithelien und Schimmelpilzsporen. Eine Sonderform ist das berufsbedingte Asthma, das durch Allergene am Arbeitsplatz verursacht wird und dessen Inzidenz zunimmt. Auslösende Allergene sind z. B. Kunststoffe wie Epoxidharze, Gummibestandteile, Latex, „Backhilfen“, Mehle oder Metallsalze [2].

Beim allergischen Asthma bronchiale geht die allergische Sofortreaktion in den unteren Atemwegen mit einer Atemwegsobstruktion einher, bedingt durch ein Schleimhautödem und die Kontraktion der glatten Atemwegsmuskulatur (Bronchospasmus). Sie setzt wenige Minuten nach Allergenexposition ein. Etwa 6 bis 10 Stunden nach Allergenkontakt kann es im Rahmen der Spätphasenreaktion zu einer zweiten Bronchokonstriktion kommen, die von der Infiltration vor allem durch Neutrophile und Eosinophile begleitet wird. In deren Folge ist das Bronchialsystem über Tage bis Wochen hyperreagibel. Auch nach einem nur kurzen Allergenkontakt kann es deshalb zu einer anhaltenden Verstärkung der Symptomatik kommen [2;3]. Hinweise auf ein allergisch bedingtes Asthma liefert ein erhöhter IgE-Spiegel. Im Differentialblutbild findet sich eine gesteigerte Zahl von eosinophilen Granulozyten, die auch in der Sputumzytologie nachgewiesen werden können.

Anaphylaktischer Schock

Die Anaphylaxie ist die Maximalvariante der allergischen Sofortreaktion, die den ganzen Organismus erfassen kann. Klassischerweise ist der Anaphylaxie-Begriff auf die IgE-vermittelte Sofortreaktion beschränkt. Aber auch spezifische IgG- und IgM-Antikörper können über die Bildung zirkulierender Immunkomplexe komplementabhängig eine ähnliche Symptomatik auslösen (Immunkomplex-Anaphylaxie). Meist wird das auslösende Molekül perkutan oder oral aufgenommen, außerdem ist eine Aufnahme über die Luft möglich.

Häufige Auslöser sind z. B.:

  • Nahrungsmittel
  • Insektengifte
  • Arzneimittel
  • Zusatzstoffe
  • Naturlatex
  • Aeroallergene

Daneben sind auch physikalische Auslöser wie Kälte oder Anstrengung (anstrengungsinduzierte Anaphylaxie) oder die Anaphylaxie unbekannter Ursache beschrieben.

Auch Allergenapplikationen im Rahmen einer spezifischen Immuntherapie können in seltenen Fällen schwere allergische Allgemeinreaktionen auslösen. In vielen Fällen treten anaphylaktische Symptome nur bei kombinierter Einwirkung verschiedener Reize auf, z. B. durch Allergenexposition zusammen mit physischer Anstrengung, durch zusätzlichen emotionalen Stress oder einen akuten Infekt. Dieses Phänomen wird als Augmentation oder Summation bezeichnet [2;4]. Eine vorangegangene Einnahme von Betablockern und möglicherweise auch von ACE-Hemmern kann zu einer Verstärkung der anaphylaktischen Symptome führen [4].

Die Symptome umfassen:

  • an der Haut: Juckreiz, Erythem (Flush), Urtikaria und Angioödem
  • in der Mundhöhle: Gaumenjucken und Kribbeln im Rachen; häufig sind dies die ersten Symptome einer Anaphylaxie
  • am Respirationstrakt: Rhinorrhoe, Heiserkeit und Bronchospasmus bis zum Atemstillstand
  • am Gastrointestinaltrakt: Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und Defäkation
  • im Herz-Kreislaufsystem: Tachykardie, Blutdruckabfall, manchmal auch vorübergehender Blutdruckanstieg, Schock und Rhythmusstörungen bis zum Kreislaufstillstand. Starke Schwankungen des zentralen Venendrucks sind charakteristisch. Entsprechend der Intensität der klinischen Symptomatik wird eine Einteilung in die Schweregrade I bis IV vorgenommen (siehe Tabelle).



Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Reaktion. Die größten Erfahrungen liegen für Adrenalin (Epinephrin) vor: Ab Schweregrad II mit zunehmender kardiovaskulärer Symptomatik ist die sofortige intramuskuläre Applikation von Adrenalin in die Außenseite des Oberschenkels die medikamentöse Therapie der ersten Wahl [4]. In Abhängigkeit von Wirkung und Nebenwirkungen kann die Injektion alle 10 bis 15 Minuten wiederholt werden. Geeignet für diese Notfälle im ambulanten Bereich sind Adrenalin-Autoinjektoren. Nach anaphylaktischer Reaktion sollten Patienten mit einem „Notfallset“ bestehend aus einem Antihistaminikum, einem Glukokortikoidpräparat und einem Adrenalinpräparat zur Selbstmedikation ausgerüstet und in dessen Handhabung praktisch und schriftlich eingewiesen werden [4]. Patienten mit Asthma bronchiale sollten (zusätzlich) ein kurz wirksames Beta2-Sympathomimetikum bei sich führen.

Urtikaria und Quincke-Ödem

An der Haut oder den Schleimhäuten kann sich eine allergische Reaktion vom Soforttyp als Urtikaria oder Quincke-Ödem äußern.

Symptome der Urtikaria sind charakteristische Quaddeln (Urticae) durch ein Ödem der oberen Kutis, ein umgebendes Erythem sowie lokalisierter Juckreiz oder Brennen. Die Effloreszenzen können innerhalb weniger Minuten entstehen und bilden sich meist nach einigen Stunden spontan zurück. Die gleichen Quaddeln beobachtet man nach der Injektion von Histamin oder Allergenen in die Haut, was bei der Diagnostik genutzt wird. Es gibt unterschiedliche Urtikariaformen und auch hier kann man immunologische und nicht immunologische Krankheitsbilder unterscheiden. Eine mögliche Einteilung der Beurteilung von Urtikaria erfolgt anhand der Verlaufsform: Die akute Urtikaria dauert weniger als sechs Wochen, die chronische Urtikaria mehr als sechs Wochen. Eine Zwischenstellung nehmen die akut intermittierende Urtikaria (mehrere akute Episoden) und die chronisch-rezidivierende Urtikaria (ständige Schübe, unterbrochen von kurzen, ein- bis zweitägigen, erscheinungsfreien Intervallen) ein.

Eine Urtikaria kann im Rahmen von Sofortreaktionen gleichzeitig mit allergischen Symptomen der Atemwege auftreten. Aufgrund der potenziellen Erstickungsgefahr sind Ödeme des Rachenraums und des Larynx einschließlich der Glottis besonders bedrohlich [2;3].

Spielt sich die ödematöse Umwandlung des Gewebes in der Subkutis ab, spricht man vom Quincke-Ödem (angioneurotisches Ödem, Angioödem). Es tritt häufig an den Lippen, Augenlidern und Genitalien auf [2;3].

QUELLEN:
[1] Bousquet J, Khaltaev N, Cruz AA, Denburg J, Fokkens WJ, T ogias A, et al. Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma (ARIA) 2008 update (in collaboration with the World Health Organization, GA(2)LEN and AllerGen). Allergy 2008;63(Suppl 86):8-160.
[2] Ring J. Angewandte Allergologie. 3., neu bearbeitete ed. München: Urban & Vogel Medien und Medizin Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 2004.
[3] Schultze-Werninghaus G, Fuchs T, Bachert C, Wahn U. Manuale allergologicum. München - Orlando: Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle GmbH & Co. KG; 2004.
[4] Ring J, Brockow K, Duda D, Eschenhagen T, Fuchs T, Huttegger I, et al. Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), des Ärztverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA), der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) und der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU). Allergo J 2007;16:420-34.